Sukhothai – die Wiege Thailands entdecken

Sukhothai – beim Klang dieses Wortes leuchten die Augen jedes Thai auf. Hier begann die eigenständige Geschichte der Thai, mit einer Rebellion gegen die Khmer. Hier entstand im 13. Jahrhundert das erste Königreich der Thai. In den weitläufigen Parkanlagen können Besucher heutzutage die Überreste der ersten Hauptstadt im Sukhothai Geschichtspark besuchen. Zahlreiche beeindruckende Skulpturen und Tempel laden ein, auf den Spuren der thailändischen Geschichte zu wandern und liefern Besuchern unvergessene Fotomotive.

Thailand ist ein Land, das durch seine Schönheit und seine geheimnisvolle Ausstrahlung zu einem Anziehungspunkt für viele Touristen wird. Ganz besonders das im Norden Thailands liegende Sukhothai, es bietet durch seine exotische Vergangenheit einen Urlaub der besonderen Art. Unterkünfte findet man in den verschiedenen modernen Hotels, die eine angenehm-elegante Ausstattung bieten und sich durch einen zuvorkommenden Service auszeichnen. Von hier aus sind die vielen interessanten Sightseeing-Touren zu buchen oder diese auch auf eigene Faust unternehmen. Die von Sukhothai sind sehr abwechslungsreich und faszinieren durch ihre Vielfalt und Schönheit. Ob es sich dabei um die vielen Tempelanlagen handelt oder auch die Parks, die immer wieder für Begeisterung bei den vielen Touristen sorgen.

Sukhothai und seine Sehenswürdigkeiten

Wenn man sich den Anfängen der siamesischen Geschichte widmen möchte, kann man schon in Sukhothai damit beginnen. Rund 430 Kilometer ist diese Stadt Sukhothai von Bangkok entfernt und ist als erste Hauptstadt Siams im Jahr 1238 gegründet worden. Heute ist Sukhothaigetrennt und die beiden Stadtteile liegen 20 km voneinander entfernt. Hier findet man Alt- und Neu- Sukhothai. Der alte Stadtteil hat zahlreiche Tempelruinen zu bieten und in der Neustadt findet man viele ansprechende Restaurants und Bars. Auch Shoppingmöglichkeiten sind hier ausreichend vorhanden. Der Historical Park mit einer Größe von 72 Quadratkilometer ist eine im Jahr 1991 zum UNESCO Welturkultur erklärte Ruinenstadt. Im Jahr 1964 haben die ersten Restaurierungsarbeiten begonnen und im gleichen Jahr wurde auch das sehr interessante Ramkhamhaeng Museum gegründet, in dem Keramiken und Skulpturen zu besichtigen sind. Im Sukhothai Thailand Museum befinden sich rund 2000 Fundstücke aus vergangenen Zeiten und ein Modell der alten Stadt und ihren faszinierenden Sehenswürdigkeiten. Das Museum Ramkhamhaeng ist östlich der Palastruinen anzutreffen. Besondere Aufmerksamkeit sollte man dem schreitenden Buddha widmen. Die Restaurierung wurde im Jahr 1988 abgeschlossen und innerhalb der alten Stadtmauern wie auch außerhalb sind die Überreste des königlichen Palastes wie auch rund 200 Tempelruinen zu besichtigen, die einen Einblick in die thailändische Geschichte gewähren. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten von Sukhothai, die den Mittelpunkt im Geschichtspark bilden, gehört das einstige spirituelle Zentrum Wat Mahathat. Dieses zentrale Chedi ist im Jahr 1250 im Stil der Khmer errichtet worden und der sich dort befindliche Tempel wurde unter König Lö-Tai im Jahr 1340 erbaut. In diesem Park befinden sich rund 200 Chedis und das faszinierendste an der Hauptchedi zeichnet sich durch die in Form einer Lotusblüte dargestellte Spitze aus. Eine weitere Sehenswürdigkeit von Sukhothai, die sich innerhalb der Stadtmauern zur Besichtigung anbietet, ist das Denkmal, das den König Ramkhamhaeng darstellt.

Die Geschichte der Khmer erleben

Eigentlich war das ganze Gebiet um Sukhothai eine Siedlung der Khmer aber im 13. Jahrhundert, haben Thais, welche aus dem Norden in das Gebiet eingewandert sind, dieses Gebiet übernommen und haben sich hier niedergelassen. Heute findet man immer noch sakrale Bauten und Tempel bei Ausgrabungen dieser faszinierenden Stadt. Ebenfalls sind hier viele buddhistische Khmertempel aufzufinden, die man als Besucher besichtigen und bewundern kann. Nicht nur als Zwischenstopp eignet sich Sukhothai, sondern auch als einzigartiges Urlaubsziel ist diese Stadt mit seinen Sehenswürdigkeiten sehr beliebt.

Die Landschaft, in der die Tempelruinen eingebunden sind, macht das Bild unvergesslich. Über eine steile Treppe, die erklommen werden muss, kann man Wat Sapan Hin, welches auf einem Berg liegt, besichtigen. Hier wird man mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Des Weiteren ist auch der Wat Si Chum, welcher nordwestlich der alten Stadt liegt, hier vorzufinden. Ebenfalls eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit von Sukhothai. Dort findet man einen 15 Meter hohen sitzenden Buddha und unzählige gravierte Steintafeln. Außerdem sorgen noch der Wat Phra Phai Luang, der Wat Saphan Hin und der Wat Sa Si für Begeisterung, der aber etwas außerhalb der alten Stadtmauern liegt, etwas isoliert ist und zur nördlichen Zone gehört. Hat man Interesse an Töpferware, sollte man an dem Sangkhalok Museum nicht vorbei gehen.

Sukhothai befindet sich am Fluss Yom und es bieten sich die unterschiedlichsten Möglichkeiten an, bei denen man sich von der Kulturgeschichte und den Besichtigungen auf den bunten Märkten erholen und hier ausgiebig bummeln kann. Aus kulinarischer Sicht hat diese Region ebenfalls sehr viel zu bieten. Gemütliche Restaurants mit einer vielfältigen Speisekarte der schmackhaftesten Gerichte wird man hier finden. Zudem sorgen die alten, ehrwürdigen Klöster für Abwechslung.

Ein Urlaub, den man nicht vergisst

Im Celadon Kiln Site Study & Conservation Center kann man sich die Überreste von 500 Brennöfen ansehen, die aus Ziegelsteinen bestehen, den sogenannten Tao Turiang. Hier wurden im 13. Jahrhundert die feinen und sehr schönen Sangkhalok-Keramiken hergestellt aus Seladon. Sie wurden für das ganze südostasiatische Gebiet gebrannt. Unterteilt waren diese in vier unterschiedlichen Arten. Zum einen gab es die Keramiken ohne Muster, dann gab es die Keramiken mit den beliebten Fisch-, Sonnen- und Blumenmustern. Auch heute findet man diese Muster noch. Wenn man auch als Tourist einmal selber Hand anlegen möchte, und sich an dem Anbau von Reis und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen versuchen möchte, hat man dafür im Organic Agriculture Project die Gelegenheit. In dem dafür errichteten Museum und den vielen Informationsschildern findet man die umfassenden Hintergrundinformationen und alles das, was man über einen ökologischen Anbau wissen muss. Möchte man alles ganz genau miterleben, hat man auch die Möglichkeit auf dem Areal zu übernachten und das Leben der Bauern hautnah mitzuerleben. Eine der vielen interessanten Erlebnisse von Sukhothai, die man immer in Erinnerung behalten wird.

Sukhothai ist die Wiege Thailands und birgt nicht nur viele interessante Geheimnisse, sondern man wird jeden Tag etwas Neues erleben. Vor allem die Kulturinteressierten kommen hier voll auf ihre Kosten. Die Sehenswürdigkeiten von Sukhothai zu genießen, gepaart mit der Gastfreundschaft der Bewohner und seiner angenehmen Umgebung lassen den Urlaub unvergessen bleiben. Zum Shoppen wird man in Sukhothai zahlreiche Möglichkeiten finden, in denen man schöne und wertvolle Andenken erwerben kann. Juweliere, Kleidung und viele andere Produkte wird man hier finden, die immer wieder an einen schönen Urlaub erinnern. Thailand hat eben nicht nur Meer und Strand zu bieten, sondern auch viele andere Dinge, die man unbedingt entdecken und kennenlernen sollte. Die zweigeteilte Stadt Sukkhothai gehört dazu und wird sehr viel über die Geschichte des Landes und ihre Bewohner vermitteln. Eine thailändische Stadt, weit ab von Lärm und bunten Lichtern, wie es in Bangkok der Fall ist. Hier kann man genießen und staunen.

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