Phi Phi Island – Hallo Paradies

Mein erster Besuch im wunderschönen Thailand
Lange hat es gedauert bis ich mich im Rahmen meines Reisehobbys endlich Thailand widmen konnte, aber dieses Jahr war es soweit. Das Ziel der Reise sollte Südthailand sein. Genauer: Phi Phi Island, eine Inselgruppe in der Andamanensee und Teil des Noppharat Thara Marine National Parks. Die Hauptinsel trägt den Namen Ko Phi Phi Don, die Nebeninsel heißt Ko Phi Phi Leh.

Anreise
Die Anreise gestaltet sich eher ungewöhnlich denn Phi Phi Island ist nur per Fähre oder Schnellboot möglich. Von Phuket aus fahren mehrmals täglich Fähren auf die Inseln. Die anderthalbstündige Fahrt kostet rund 500 Baht (11 Euro) und liefert einen ersten Eindruck dieser paradiesischen Kulisse. Ich habe jede Minute genossen – vor allem weil ich dank einer Übernachtung in Phuket gut erholt und ausgeschlafen auf Phi Phi Island angekommen bin.

Sehenswürdigkeiten von Phi Phi Island

Nach der Zahlung einer „Kurtaxe“ von 20 Baht (zur Sauberhaltung der Insel) und dem Check in im Hotel wollte ich sofort auf eine ausgedehnte Koh Phi Phi Island Erkundungstour gehen. Zu schön ist der Landstrich, als das man unnötig im Hotel herumsitzt. Zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass es keine Straßen im eigentlichen Sinne gab. Die sind aber auch überhaupt nicht nötig denn die Wege des täglichen Lebens werden größtenteils per Longtail Boot oder eben zu Fuß realisiert. Natürlich bereichern hier und da auch Mopeds und kleine Golfwagen das Bild der Insel. Die Hauptinsel Koh Phi Phi Don ist etwa 8 km lang und nur 3,5 km breit, daher sind die meisten Ziele problemlos zu Fuß erreichbar.
Nach der ersten Sichtung einiger schöner Ecken von Phi Phi Island wollte ich nun auch die wirklichen Sehenswürdigkeiten besuchen. Auf der Hauptinsel Koh Phi Phi Don sticht der Ao Lo Dalam Chong Kao Landsteg besonders heraus. Er ist die Verbindung zwischen zwei Gesteinsmassen und gibt den Blick auf beeindruckende Klippen frei. Natürlich befinden sich in unmittelbarer Nähe auch Sandstrände die zur Erholung einladen.

Koh Phi Phi Leh ist mit 3 km Länge und nur einem km Breite kleiner als die Hauptinsel und unbewohnt. Trotzdem ist dieses Stück Erde einfach unbeschreiblich. Die Klippen scheinen hier noch wilder und steiler zu sein als auf der Hauptinsel. Man fühlt sich wie in einem Piratenfilm und tatsächlich war die Insel 1998 auch Kulisse eines Kinofilms („The Beach“).

Aktivitäten im Paradies
Mein Ziel war es von Anfang an, auf dieser Reise Tauchen zu lernen. Das habe ich natürlich auch realisieren können denn für Taucher Phi Phi Island der Himmel auf Erden. Ich habe im Vorfeld einen Kurs bei Aloha Ocean Adventures gebucht. Die Preise dort sind wirklich erschwinglich und mir hat der Kurs nicht nur viel Wissen vermittelt sondern auch viel Spaß gemacht.
Neben den sportlichen Aktivitäten wie dem Tauchen stand auch die Erholung ganz weit oben auf meiner Liste. Dazu laden zahlreiche Buchten ein. Die Hauptbucht Maya Beach ist jedoch nur bedingt empfehlenswert denn dort treffen schon ab Mittag wirklich viele Menschen zusammen. Wer es gesellig mag, findet dort sicherlich einen amüsanten Strand – für meinen Geschmack war es etwas zu unruhig.
Fernab des Strandes befinden sich weitere Inseln, die ich mit dem Long Tail Boot entdecken wollte. Koh Bida Nai und Koh Bida Nok sind zwar nicht zugänglich aber für Taucher und Schnorchler eine echte Herausforderung. Auf Koh Mai Phai und Koh Yung geht es noch sehr traditionell zu. Die beiden Inseln sind von Fischern bewohnt und laden zum Wandern ein.

Shopping auf Phi Phi Island
Natürlich geht man auch an den überschaubaren aber wirklich hübsch gestalteten Shoppinggelegenheiten nicht einfach vorbei. Ein 7-Eleven und einige Convenient Stores laden zum Schlendern ein, wirklich spannend sind aber die regelmäßig stattfindenden Nachtmärkte, auf denen man nicht nur Kleidung sondern auch allerlei lokale Leckereien kaufen kann.

Das leibliche Wohl
An Restaurants mangelt es auf Phi Phi Island nicht. Neben lokaler thailändischer Küche findet der Gourmet viele internationale Angebote. Mir ist das „La Piazzetta“ positiv in Erinnerung geblieben denn es wird von einem deutschen Inhaber betrieben.
Nachtleben
Vor 22:00 Uhr fängt das Nachtleben der Inseln nicht an, dann aber wird es recht lebhaft. Die vielen kleinen Bars und Kneipen laden zum gemütlichen Verweilen ein. Besonders gut fand ich die „Reggae Bar“, in der am Abend meines Besuchs ein Show-Boxkampf stattfand. Getränke sind nicht sehr teuer (ein Bier kostet ungefähr 40 – 80 Baht) und die Cocktails sind wirklich lecker. Begleitet von den milden Temperaturen und dem Rauschen des Meeres kommt wirklich ein sehr angenehmes Gefühl auf. Nach einer ausgiebigen Nacht lädt der nahegelegene Strand noch auf einen kleinen Spaziergang ein. Wer jetzt noch nicht genug hat, kann sich noch in der „Apache Bar“ niederlassen, die erst gegen zwei Uhr morgens zur Hochform aufläuft. Wenn die Sonne wieder aufgeht ist es jedoch wirklich Zeit, den Heimweg anzutreten denn es wartet ein weiterer wundervoller Tag auf diesem schönen Fleckchen Erde.

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